Wunschprojekt Eigenheim

Die Vorfreude beim Hausbau ist groß: 95 Prozent der angehenden Bauherren blicken optimistisch auf das vor ihnen liegende Projekt. Doch nicht alle sind frei von Sorgen, wie die „Bauherren-Studie“ des Beratungsunternehmens Almondia (Berlin) zeigt. Der Grund dafür liegt mitunter in der Fülle der Entscheidungen. Hilfreich ist es, einen Experten zu konsultieren, der den Überblick über das Bauvorhaben behält.

Warum sich Deutsche zum Hausbau entscheiden und wie sie den Bauprozess empfinden, erfragte der Immobilienberater Almondia. Laut seiner aktuellen Bauherren-Studie ist ein Hausbau für die meisten befragten angehenden Bauherren eine Herzenssache. Sie erfüllen sich damit einen Lebenstraum, dessen Finanzierung momentan durch die niedrige Zinslage leichter fällt. Neben Vorfreude äußerten sich 86 Prozent zudem zuversichtlich, während des Projektes Kreativität und neue Kräfte zu erleben.

Neben zukünftigen Bauherren kamen auch die zur Sprache, die innerhalb der letzten fünf Jahre ihr Eigenheim errichteten. Zwar gab hier knapp die Hälfte an, bisweilen Existenzängste verspürt zu haben, jedoch würden auch 90 Prozent dieser Befragten mit ihrem heutigen Wissen erneut bauen. So bleiben die eigenen vier Wände weiterhin sehr attraktiv: Vier von fünf der Bauherren gaben an, besonders die Unabhängigkeit in ihrem Wohneigentum sowie Mietfreiheit im Alter zu schätzen. Rund zwei Drittel sehen ihr Haus zudem als eine Form der Geldanlage.

Aber bis sie das fertige Eigenheim erreichen, müssen viele Entscheidungen getroffen werden. Dies empfanden 63 Prozent der Befragten als anstrengend. Bei 60 Prozent ging der zusätzliche Stress zu Lasten von Partnerschaft und Familie. Deshalb rät Almondia-Chef Gordian Rättich privaten Bauherren, sich professionellen Rat zu holen. Schon während der Planungsphase kann ein Experte hilfreich sein, der den Bauprozess begleitet und überblickt.

 

11.07.2018
Bildquelle: UNIPOR, München.
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