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VPB rät: Gesunde Baustoffe im Bauvertrag festschreiben

Potentielle Bauherren sollten ihr Haus schadstofffrei planen und bauen. Das rät jetzt der Verband Privater Bauherren (VPB). Dazu sollte vor Vertragsabschluss mit dem Bausachverständigen eine Liste aller allergischen Unverträglichkeiten besprochen und im Vertrag festgehalten werden. Nur dann habe man die Chance, ein für seine individuellen Anforderungen gesundes Haus zu bekommen. Experten raten seit jeher zum Baustoff Ziegel, denn er gibt keine Lösungsmittel an die Raumluft ab und gewährleistet auf diese Weise jederzeit ein gesundes Wohnklima.

Für die Gesundheit und das Wohlbefinden des Menschen ist auch das Wohnumfeld von entscheidender Bedeutung. Denn oftmals liegen die Ursachen für Krankheitssymptome wie gereizte Augen, Nase oder Rachen, unerklärliche Schlafstörungen und Kopfschmerzen sowie Haut- und Schleimhautreizungen und Konzentrationsstörungen nicht im äußeren Umfeld sondern in den eigenen vier Wänden. Insgesamt können heute in Innenräumen von Wohngebäuden rund 8.000 chemische Verbindungen sowie Stäube, Gerüche, Schimmelpilze und Bakterien nachgewiesen werden, die sich negativ auf die Gesundheit und das Wohlbefinden des Menschen auswirken, erklärt dazu der Verband Privater Bauherren (VPB).


Massive Ziegel-Eigenheime bieten ein hohes Maß an Wohngesundheit sowie Schutz vor äußeren Einflüssen. Das macht sie besonders familienfreundlich.
Foto: UNIPOR, München.

Vor diesem Hintergrund sei es unerlässlich, das Eigenheim von Anfang an schadstofffrei zu planen und zu bauen. Hierzu sollten im besten Fall zunächst alle potenziellen Hausbewohner abklären lassen, worauf sie im Einzelnen reagieren, um anschließend mit der Hilfe eines Bausachverständigen entsprechende technische Anforderungen im Bauvertrag zu verankern. Hier sollte zum Beispiel ausdrücklich festgehalten werden, vor welchen Allergien der Bauherr und seine Familie geschützt werden müssen. "Ideal wäre es, wenn der Bauunternehmer sich vertraglich verpflichtet, dem Bauherrn zum Abschluss eine Dokumentation der tatsächlich verarbeiteten Inhaltsstoffe zu überreichen", empfiehlt Thomas Penningh vom VPB.

Ebenso sei die laufende Baukontrolle unentbehrlich. Denn auf diese Weise könne ein Bausachverständiger regelmäßig prüfen, ob die Vereinbarungen eingehalten werden und gegebenenfalls schon während des Baus Proben von verdächtigen Baustoffen im Speziallabor prüfen lassen.

Hinweis: Auch beim Thema "Wohngesundheit" raten Experten seit jeher zum Wandbaustoff Ziegel,  der gerade in diesem Bereich besondere Stärken aufweist: Denn der massive Mauerziegel wird als "grobkeramischer Baustoff" aus reinen Natur-Rohstoffen - Ton, Lehm und Wasser - hergestellt und ist daher ökologisch unbedenklich. Als rein natürlicher produzierter Baustoff gibt der Ziegel keine Lösungsmittel an die Raumluft ab und gewährleistet auf diese Weise jederzeit ein gesundes Wohnklima. Das macht Innen- und Außenwände aus Ziegel-Mauerwerk gesundheitlich unbedenklich und besonders familienfreundlich.

Quelle: ibr-online.de