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Im vergangenen Jahr wurden in Deutschland nur 159.000 Wohnungen fertiggestellt. Das teilte jetzt das Statistische Bundesamt mit. Dies entspricht einem nochmaligen Rückgang von 9,6 Prozent im Vergleich zum bereits Vorjahr. Die Fertigstellungen von Wohnungen in Einfamilienhäusern gingen dabei um 12,4 Prozent zurück. Mit einem Minus von 5,8 Prozent war auch die Fertigstellung von Wohnungen in Mehrfamilienhäusern rückläufig.
 Krise im Wohnungsbau: Die derzeitige Bautätigkeit liegt nicht einmal bei 50 Prozent des tatsächlichen Bedarfs. Foto: dgfm.de
Im vergangenen Jahr ist die Zahl der fertiggestellten Wohnungen in Deutschland im Vergleich zum Jahr 2008 um 17.000 Wohnungen beziehungsweise 9,6 Prozent zurückgegangen. Insgesamt wurden in der Bundesrepublik nur noch 159.000 Wohnungen fertiggestellt, teilte das Statistische Bundesamt mit. Das Erschreckende: Bereits in den Jahren 2008 und 2007 wurden mit einem jeweiligen Minus von 16,5 Prozent beziehungsweise 15,5 Prozent weniger Wohnungen gegenüber dem jeweiligen Vorjahr fertiggestellt. Seit 1995, als mit knapp 603.000 Wohneinheiten ein Höchststand erreicht wurde, ging die Zahl der jährlich fertiggestellten Wohnungen um mehr als 73 Prozent zurück und erreichte 2009 den niedrigsten Wert seit der deutschen Vereinigung. Insgesamt liegt die derzeitige Bautätigkeit mit 159.000 Wohnungen im Jahr 2009 deutlich unter der Marke, die von Experten verschiedener Institute als notwendig erachtet wird. Bezieht man in die Bedarfsrechnungen zusätzlich qualitative Überlegungen - wie die Forderungen nach Altersgerechtigkeit und Energieeffizienz - mit ein, liegt die derzeitige Bautätigkeit nicht einmal bei 50 Prozent des tatsächlichen Bedarfs.
Quelle: ikz.de
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